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Bollweilerbirne


Name: Hagebuttenbirne 

Botanisch: xSorbopyrus irregularis

Herkunft: Bollweiler, Elsass

Verwendung: Wildobst

Spezielles: Gattungskreuzung von Sorbus aria und Pyrus communis

Die Bollweilerbirne (× Sorbopyrus irregularis) oder Hagebuttenbirne, als Sorte auch Shipova genannt, ist eine Hybride der Kulturbirne (Pyrus communis) und der Ebereschen-Art Echte Mehlbeere (Sorbus aria).

 

Sie wurde erstmals von Johann Bauhin (1541–1612) als Pirus Polvilleriana beschrieben, dem die 1599 zwischen ihren Eltern im Schlossgarten der Barone von Bollwiller («Pollwiller») im oberen Elsass von Freiherr von Bollweiler gefundene Pflanze von diesem gezeigt worden war.

 

Es ist ein in freier Natur eher unbekannter Baum von 10 bis 18 Meter Höhe, mit sommergrünen, 6 bis 10 cm langen und 4 bis 6 cm breiten elliptischen Blättern. Sehr langsamer Wuchs. Die Frucht ist eine 2,5 bis 3 cm lange und 2 bis 3 cm breite, essbare Apfelfrucht mit einem aromatischen, süss-säuerlich schmeckenden, gelben Fruchtfleisch. Die Gestalt der Früchte reicht von apfelförmig über birnenförmig bis hagebuttenförmig; sie erreichen einen Durchmesser von 5 cm.

 

Ein schönes Gehölz für die Wildobsthecke und den naturnahen Garten. Ein Exemplar steht bei uns im essbaren Wald und wir sind gespannt auf die ersten Früchte. 

 

Quellen: gruener-garten-shop.de, Wikipedia (Auszüge, Fotos)



Bonus Alkmene



Name: Kulturapfel (Malus domestica)

Botanisch: Malus domestica Alkmene

Herkunft: Müncheberg, Deutschland, Institut für Acker- und Pflanzenbau in Müncheberg

Züchtungsjahr: 1930

Spezielles: eignet sich für Menschen mit Apfelallergie

Alkmene ist eine Sorte des Kulturapfels. Sie wurde für den Anbau in trockenerem Klima als Ersatz-Sorte für den «Cox Orange» gezüchtet. Sie ist Anfang/Mitte September pflückreif.

 

Alkmene wird vor allem wegen seines Geschmacks gepflanzt, obwohl die Erträge nicht an andere Sorten heranreichen.

 

Der Baum wächst eher schwach. Die Frucht ist klein bis mittelgross und rundlich mit goldgelber, orangerot verwaschener Schale.

 

Das Fruchtfleisch ist grünlichgelb bis cremefarben, fest, feinzellig und knackig. Das Aroma von Alkmene ist fein säuerlich, vielfältig und hat Anklänge an Cox Orange.

 

Anbau

Alkmene benötigt eine milde, leicht schattige Lage, in der die Blüten nicht durch Spätfröste beeinträchtigt werden. Als optimal haben sich mittlere Höhenlagen oder leicht schattige Weinberglagen herausgestellt.

Sie kommt mit mässig trockenen bis frischen Lehmböden mittlerer Fruchtbarkeit gut zurecht. Auch verträgt der Apfel Wind.

Die Blütezeit beginnt Ende April und endet Mitte Mai. Alkmene blüht sehr reich, jedoch stellt sich nur ein mässiger Fruchtertrag ein. Die Blüten sind mindestens mittelmässig frostempfindlich, der Baum selbst verträgt auch starken Winterfrost.

Pflückreife ist von Anfang bis Mitte September, Genussreife von September bis Ende Oktober.

 

Quelle: Wikipedia (Auszug, Fotos)