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traditionelle Gärten |
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Tenyru-ji,
Kyoto
Die Anfänge der Gartenkunst in Japan reichen über tausend
Jahre weit zurück. Damals wurden in den Palast - und Tempelgärten
grosszügige Teichlandschaften angelegt. Diese Gärten waren
sehr üppig und zeichneten sich durch eine grosse Pflanzenvielfalt
aus. |
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Tenjuan,
Kyoto
Im 14. Jahrhundert reduzierten Zen-Mönche die Materialvielfalt
und abstrahierten die Formen. Es entstand der Karesansui-Gartentyp,
in dem mit Kies, Steinen und wenigen Pflanzen ganze Landschaften
auf kleinstem Raum dargestellt wurden. |
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Koto-in,
Kyoto
Anfang des 17. Jahrhunderts entwickelte sich in Japan ein dritter
Gartentypus - der Teegarten. Trittsteine, Wasserbecken, Laternen
und die immergrüne Üppigkeit sind wichtige Bestandteile
dieser Gärten. Der Garten wird als Pfad zum Teehaus angelegt. |
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